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Miteinander

Waldgärten

Gemalte Pflanzengilde: ein Apfelbaum, darunter Lavendel, Thymian, Funkie und Bodendecker auf einem Hügel aus Mulch

Was ist ein Waldgarten?

Ein Waldgarten ist aufgebaut wie ein junger Waldrand, nur dass fast alles darin essbar ist. Nussbäume, Obstbäume, Beerensträucher, Kräuter und Bodendecker wachsen in Stockwerken übereinander und unterstützen sich gegenseitig.

Was sich dadurch ändert

  • Pflanzen, die bleiben. Statt jedes Jahr neu zu pflügen und zu säen, wachsen Bäume und Sträucher über Jahrzehnte. Der Boden bleibt bedeckt und lebendig.
  • Wasser bleibt in der Landschaft. Ein lebendiger, bedeckter Boden speichert mehr Regen. Gerade im trockenen Brandenburg zählt das.
  • Vielfalt statt Monokultur. Viele Arten stützen einander und bieten Insekten und Vögeln ein Zuhause. Fällt eine Art aus, tragen die anderen weiter.
  • Kohlenstoff wird gebunden. Bäume und Humus speichern Kohlenstoff, statt ihn freizusetzen.

So entsteht Landwirtschaft, die den Boden aufbaut, statt ihn zu verbrauchen. Ehrlich dazu: Bis ein Waldgarten richtig trägt, vergehen einige Jahre. Deshalb braucht er Menschen, die dranbleiben.

Hier wirke ich mit

EzL

Britz, Brandenburg

Im Verein EzL, Erforschung zukunftsfähiger Landnutzungsformen, legen wir essbare Waldgärten an: auf einem Acker und in einem Wald in Britz. Viele Pflanzen ziehen wir selbst heran. Du bist herzlich eingeladen, vorbeizukommen und mitzupflanzen.

Willst du mehr über Permakultur und Waldgärten lernen? Dann schau auf der Webseite des Vereins vorbei oder auf unserem YouTube-Kanal.

Beyond Ometepe

Ometepe, Nicaragua

Ein Projekt auf der Insel Ometepe im Nicaraguasee, am Fuß eines Vulkans. Was dort wächst und entsteht, zeigt der YouTube-Kanal.

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