Inner Festival Tribe
Berufung

Unsere Vision

Aaron mit Strohhut zwischen blühenden Bougainvilleen, eine Frucht in der Hand

Ein Festival, das einen Wald hinterlässt

Stell dir eine Wiese vor, die uns ein Bauer für ein Festival anvertraut. In der Mitte eine Bühne unter einem Sonnensegel. Die Musik trägt über das ganze Gelände, und davor wird getanzt. Im Kreis darum ist Platz für alles, was ein Leben gut macht: gemeinsam kochen und essen, reden, lernen, fühlen und still werden. Acht Orte für die acht Fragen, im Kreis um eine Mitte, genau wie auf dieser Website.

Und überall wird gepflanzt. Obstbäume, Sträucher und Kräuter, in Gruppen, die einander stützen. Wenn das Festival vorbei ist, bleibt keine leere Wiese zurück, sondern ein junger Waldgarten. Wir hinterlassen das Land besser, als wir es gefunden haben.

Gemaltes Festival auf einer Wiese: in der Mitte eine Bühne unter einem Sonnensegel mit Saxophon, Gesang und Boxentürmen, davor tanzen Menschen. Im Kreis darum acht farbige Orte, eine lange Tafel und Gruppen, die junge Obstbäume pflanzen

Acht Flächen, acht Jahre

Ein paar Menschen bleiben vor Ort. Sie gießen, pflegen, beobachten und bauen Jurten. Im nächsten Jahr zieht das Festival weiter auf die nächste Fläche, dann auf die dritte, bis zur achten. Die Flächen liegen nicht nebeneinander, sondern verteilt bei Menschen in der Region, die ihr Land dafür öffnen.

Im neunten Jahr kehren wir zur ersten Fläche zurück. Aus Setzlingen ist ein Wald geworden, mit einer Lichtung in der Mitte, auf der immer noch getanzt wird. Und vielleicht wird aus diesem Kreis um Berlin eines Tages ein Kreis quer durch Europa.

Gemalte Landschaft von oben: acht runde Waldgärten im großen Kreis, verbunden durch Wege, dazwischen Felder und Dörfer. Der älteste ist ein dichter Wald mit einer Lichtung, auf der Menschen tanzen, jeder folgende ist jünger. Auf der jüngsten Fläche findet gerade das Festival statt. In der Mitte steht ein großer alter Baum

Der Baum in der Mitte steht für Inner Festival Tribe. Er ist die Struktur, die alles zusammenhält: die acht Flächen, die Menschen und die Vision. Es ist derselbe Baum wie auf der Startseite dieser Website.

Connecting the dots

Ich bin Musiker, und ich habe ökologische Landwirtschaft studiert. Lange dachte ich, das seien zwei verschiedene Wege. Heute weiß ich, dass es einer ist. Es geht immer um Verbindung, in drei Kreisen:

  • Verbunden mit dir. Mit deinen Gefühlen, deinen Stärken, deinen Werten und Wünschen.
  • Verbunden mit anderen. Zuhören, mitfühlen, zusammen Musik machen und feiern.
  • Verbunden mit der Erde. Pflanzen, pflegen, ernten und etwas hinterlassen, das bleibt.

Am Ende ist Verbindung nichts anderes als Liebe. Dazu möchte Inner Festival Tribe beitragen.

Werkzeuge für die Gemeinschaft

Acht Jahre sind eine lange Zeit. Wer eine Fläche gemeinsam pflegt, erlebt auch Streit, Müdigkeit und Momente, in denen jemand nicht mehr mitmachen will. Genau dafür sind die Werkzeuge auf dieser Website da. Sie helfen, zu sagen, was man fühlt und braucht, einander wirklich zuzuhören, die eigenen Stärken dort einzubringen, wo sie gebraucht werden, und auf den eigenen Körper zu achten, bevor es zu viel wird. Eine Gemeinschaft wächst wie ein Wald: von innen.

Wo wir heute stehen

Das erste Festival gibt es noch nicht. Was es schon gibt:

  • Diese Website mit ihren Werkzeugen, frei für alle.
  • Waldgärten, in denen ich mitwirke: im Verein EzL in Britz und bei Beyond Ometepe in Nicaragua. Zu den Projekten
  • Musik und Abende, bei denen Menschen schon heute zusammenkommen.

Der nächste Schritt sind Menschen, die diese Idee mittragen.

Diese Idee gehört allen

Ich möchte diese Vision nicht besitzen. Ich möchte sie weitergeben. Wenn jemand anderes sie umsetzt, irgendwo auf der Welt, freue ich mich genauso, als hätte ich es selbst getan. Nimm sie mit, erzähl sie weiter, mach etwas daraus.

Und wenn du sie gemeinsam mit mir wachsen lassen willst, weil du Land hast, mitplanen magst oder einfach dabei sein willst, dann schreib mir: innerfestivaltribe@proton.me

Wenn das Innere ins Äußere kommt, wird aus dem Inner Festival Tribe ein Immer Festival Tribe. Bis wir irgendwann einfach in a Festival Tribe sind.

A festival that leaves a forest behind

Imagine a meadow that a farmer entrusts to us for a festival. In the centre a stage under a shade sail. The music carries across the whole site, and people dance in front of it. In a circle around it there is room for everything that makes a life good: cooking and eating together, talking, learning, feeling and becoming still. Eight places for the eight questions, in a circle around a centre, just like on this website.

And everywhere, people plant. Fruit trees, shrubs and herbs, in groups that support each other. When the festival is over, what remains is not an empty meadow but a young forest garden. We leave the land better than we found it.

Painted festival on a meadow: in the centre a stage under a shade sail with saxophone, vocals and speaker towers, people dancing in front. Around it eight coloured places, a long table and groups planting young fruit trees

Eight fields, eight years

A few people stay on site. They water, tend, observe and build yurts. The next year the festival moves on to the next field, then to the third, up to the eighth. The fields are not next to each other but spread out, with people in the region who open their land for it.

In the ninth year we return to the first field. The seedlings have become a forest, with a clearing in the middle where people still dance. And perhaps one day this circle around Berlin becomes a circle across Europe.

Painted landscape from above: eight round forest gardens in a big circle, connected by paths, with fields and villages in between. The oldest is a dense forest with a clearing where people dance, each following one is younger. The festival is happening on the youngest field. A big old tree stands in the centre

The tree in the centre stands for Inner Festival Tribe. It is the structure that holds everything together: the eight fields, the people and the vision. It is the same tree as on the home page of this website.

Connecting the dots

I am a musician, and I studied organic agriculture. For a long time I thought these were two different paths. Today I know they are one. It is always about connection, in three circles:

  • Connected with yourself. With your feelings, your strengths, your values and wishes.
  • Connected with others. Listening, feeling with each other, making music and celebrating together.
  • Connected with the earth. Planting, tending, harvesting and leaving something that lasts.

In the end, connection is nothing other than love. That is what Inner Festival Tribe wants to contribute to.

Tools for the community

Eight years is a long time. Whoever tends a field together also experiences arguments, tiredness and moments when someone no longer wants to take part. That is exactly what the tools on this website are for. They help you say what you feel and need, really listen to each other, bring your strengths to where they are needed, and take care of your body before it gets too much. A community grows like a forest: from within.

Where we stand today

The first festival does not exist yet. What already exists:

  • This website with its tools, free for everyone.
  • Forest gardens I take part in: in the association EzL in Britz and at Beyond Ometepe in Nicaragua. To the projects
  • Music and evenings where people already come together today.

The next step is people who carry this idea with us.

This idea belongs to everyone

I do not want to own this vision. I want to pass it on. If someone else makes it real, anywhere in the world, I will be just as happy as if I had done it myself. Take it with you, tell others about it, make something of it.

And if you want to let it grow together with me, because you have land, want to help plan or simply want to be there, write to me: innerfestivaltribe@proton.me

When the inner comes out into the world, the Inner Festival Tribe becomes an Immer (always) Festival Tribe. Until one day we simply are in a Festival Tribe.

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